Erählt den Leuten was OpenSource ist!

Ein Beispiel aus dem Bilderbuch. Die Windows Live-Search findet auf den Suchbegriff 7zip zunächst unendlich viele Drittanbieter, welche 7zip ebenfalls zum Download anbieten, einige davon wohl zum kostenpflichtigen Download bzw. mit einem Download-Abo. Die Entwickler von 7zip warnen nun auf der deutschen Website davor, keine persönlichen Daten dort anzugeben, da sie nicht mit diesen Firmen in Verbindung stehen. Des Weiteren weisen sie auf den OpenSource-Gedanken von 7zip hin und erklären, dass es die Lizenz anderen erlaubt das Produkt zu verkaufen.

Soweit zu dem was oben steht: Dennoch ist interessant daran, dass diese Warnung nur auf der deutschen Webseite steht und nicht auch auf der englischen Version. Sind wir Deutschen so beschränkt, dass wir alle immer und zu jeder Zeit davon ausgehen, dass alles was man im Internet bekommen kann etwas kosten müsse?

Liegt es an dem Portal-Phänomen, dass ein Großteil deutscher Surfer das Internet wohl nur durch die T-Online/Web.de/Yahoo-Brille sieht? Kaufe MP3s bei musicload, miete Videos bei Maxdome, kaufe Software bei windigen, billig aufgemachten Softwareschmieden?

Kein Wunder das es klappt, dass man Leuten weißmachen kann, dass die Musikindustrie utopischen Mengen an Geld braucht.

Ein Zitat bezüglich des Ausgangs der PirateBay Verhandlung:


  This is music to the ears of the thousands of small independents and artists who produce the majority of new releases today. It demonstrates a real understanding of the dilemma that if no one pays for music today who will make the exciting new music of tomorrow?
  
  Es ist Musik für die Ohren der tausenden auch unabhängigen Künstler, die den überwiegenden Teil von neuen Veröffentlichungen ausmachen. Es zeigt ein wahres Verständnis des Dilemmas, dass, wenn niemand für die Msuik heute bexahlt, wer macht dann die aufregende neue Musik von morgen?


Helen Smith, Executive Chair of IMPALA

Das ist natürlich völliger Quatsch, weil es bedeuten würde, dass die Qualität der Musik eines jeden Künstlers ausschließlich von dem Geld was er bekommt abhinge. Niemand spricht den Künstler ihr Gehalt ab, dennoch gibt es genügend Leute denen die Freude, die sie anderen mit ihrer Musik machen ausreicht, bzw. einfach wichtiger ist als das Geld.

Jeder kann heute mit wenig Geld fett produzierte Musik machen, MySpace u.a. Communities stellen dabei nicht nur die Musiker dar, sondern auch die Labels und Zuständige für Mixing/Mastering. Jeder Künstler hat durch das Internet die Möglichkeit sich volkommen unabängig seinen Fans zu präsentieren und Ihnen seine Werke zukommen zu lassen, es besteht keine Notwendigkeit mehr für Major-Labels wie BMG und Universal: Sie sind Anachronismen und ringen um die Gunst der Konsumenten, da sie sich Ihrer Lage bewußt sind. Wie auch die Musikpiraten zu unfairen Mitteln greifen so greift auch die Musikindustrie zu eben diesen.

Es geht letztendlich nur darum, dass die jetztige Verwertungsindustrie eingestehen muss, dass ihr Geschäftsmodell im Internet nicht so funktioniert wie sie es von der analogen Welt her kennen und dass die Geschäftsmodelle für eine freie Verbreitung der Werke noch in den Kinderschuhen steckt, aber keineswegs utopisch sind.

Die Softwarebranche hat es vorgemacht, es gibt genügend Firmen die eine OpenSource-Variante ihres Produktes nebenher laufen lassen und davon sogar stark profitieren, da sie sich die kommerzielle Nutzung allein vorbehalten (bspw. VirtualBox) oder die aus ehemals kommerziellen Produkten freie Versionen veröffentlichen und sich aus Spenden bzw. Sponsoren und Merchandising finanzieren wie bspw. Blender und damit mittlerweile auch PC-Spiele und Kurzfilme produzieren.

Wichtig ist bei alle dem nur, dass alle Menschen davon wissen, da es in gewisser Weise auch gesellschaftlich entscheidend ist und in unserer heutigen Welt solche Ansichten in den Massenmedien (das Internet ausgenommen) nicht genügend und nicht objektiv genug präsentiert werden. Jeder soll wissen, wass freie Software ist und bedeutet und was Creative Commons für Möglichkeiten für die Musik von Morgen bringen kann. Alle diejenigen die heute, nicht nur in Deutschland, an Kulturellem mitwirken, müssen darüber zumindest aufgeklärt werden. Eine Warnung wie die auf der 7zip-Webseite, darf einfach nicht mehr notwendig sein.

meine zwei Pfennig, spread the word!

Erählt den Leuten was OpenSource ist!

Ein Beispiel aus dem Bilderbuch. Die Windows Live-Search findet auf den Suchbegriff 7zip zunächst unendlich viele Drittanbieter, welche 7zip ebenfalls zum Download anbieten, einige davon wohl zum kostenpflichtigen Download bzw. mit einem Download-Abo. Die Entwickler von 7zip warnen nun auf der deutschen Website davor, keine persönlichen Daten dort anzugeben, da sie nicht mit diesen Firmen in Verbindung stehen. Des Weiteren weisen sie auf den OpenSource-Gedanken von 7zip hin und erklären, dass es die Lizenz anderen erlaubt das Produkt zu verkaufen.

Soweit zu dem was oben steht: Dennoch ist interessant daran, dass diese Warnung nur auf der deutschen Webseite steht und nicht auch auf der englischen Version. Sind wir Deutschen so beschränkt, dass wir alle immer und zu jeder Zeit davon ausgehen, dass alles was man im Internet bekommen kann etwas kosten müsse?

Liegt es an dem Portal-Phänomen, dass ein Großteil deutscher Surfer das Internet wohl nur durch die T-Online/Web.de/Yahoo-Brille sieht? Kaufe MP3s bei musicload, miete Videos bei Maxdome, kaufe Software bei windigen, billig aufgemachten Softwareschmieden?

Kein Wunder das es klappt, dass man Leuten weißmachen kann, dass die Musikindustrie utopischen Mengen an Geld braucht.

Ein Zitat bezüglich des Ausgangs der PirateBay Verhandlung:

This is music to the ears of the thousands of small independents and artists who produce the majority of new releases today. It demonstrates a real understanding of the dilemma that if no one pays for music today who will make the exciting new music of tomorrow?

Es ist Musik für die Ohren der tausenden auch unabhängigen Künstler, die den überwiegenden Teil von neuen Veröffentlichungen ausmachen. Es zeigt ein wahres Verständnis des Dilemmas, dass, wenn niemand für die Msuik heute bexahlt, wer macht dann die aufregende neue Musik von morgen?

Helen Smith, Executive Chair of IMPALA

Das ist natürlich völliger Quatsch, weil es bedeuten würde, dass die Qualität der Musik eines jeden Künstlers ausschließlich von dem Geld was er bekommt abhinge. Niemand spricht den Künstler ihr Gehalt ab, dennoch gibt es genügend Leute denen die Freude, die sie anderen mit ihrer Musik machen ausreicht, bzw. einfach wichtiger ist als das Geld.

Jeder kann heute mit wenig Geld fett produzierte Musik machen, MySpace u.a. Communities stellen dabei nicht nur die Musiker dar, sondern auch die Labels und Zuständige für Mixing/Mastering. Jeder Künstler hat durch das Internet die Möglichkeit sich volkommen unabängig seinen Fans zu präsentieren und Ihnen seine Werke zukommen zu lassen, es besteht keine Notwendigkeit mehr für Major-Labels wie BMG und Universal: Sie sind Anachronismen und ringen um die Gunst der Konsumenten, da sie sich Ihrer Lage bewußt sind. Wie auch die Musikpiraten zu unfairen Mitteln greifen so greift auch die Musikindustrie zu eben diesen.

Es geht letztendlich nur darum, dass die jetztige Verwertungsindustrie eingestehen muss, dass ihr Geschäftsmodell im Internet nicht so funktioniert wie sie es von der analogen Welt her kennen und dass die Geschäftsmodelle für eine freie Verbreitung der Werke noch in den Kinderschuhen steckt, aber keineswegs utopisch sind.

Die Softwarebranche hat es vorgemacht, es gibt genügend Firmen die eine OpenSource-Variante ihres Produktes nebenher laufen lassen und davon sogar stark profitieren, da sie sich die kommerzielle Nutzung allein vorbehalten (bspw. VirtualBox) oder die aus ehemals kommerziellen Produkten freie Versionen veröffentlichen und sich aus Spenden bzw. Sponsoren und Merchandising finanzieren wie bspw. Blender und damit mittlerweile auch PC-Spiele und Kurzfilme produzieren.

Wichtig ist bei alle dem nur, dass alle Menschen davon wissen, da es in gewisser Weise auch gesellschaftlich entscheidend ist und in unserer heutigen Welt solche Ansichten in den Massenmedien (das Internet ausgenommen) nicht genügend und nicht objektiv genug präsentiert werden. Jeder soll wissen, wass freie Software ist und bedeutet und was Creative Commons für Möglichkeiten für die Musik von Morgen bringen kann. Alle diejenigen die heute, nicht nur in Deutschland, an Kulturellem mitwirken, müssen darüber zumindest aufgeklärt werden. Eine Warnung wie die auf der 7zip-Webseite, darf einfach nicht mehr notwendig sein.

meine zwei Pfennig, spread the word!

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