Sachlich voran
Was müssen wir uns denn noch aufdrücken lassen bevor das Maß voll ist? Braunschweig verbietet Flashmobs mit der Begründung,
der öffentliche Raum ist dafür da, von A nach B zu gelangen. Bitte?
Jetzt wirds blöd
Alle fein in eine Reihe und dann los oder wie? Stopp! Stoppschilder aber andersherum. Diesmal nicht, weil der anscheinend für unmündig gehaltene Bürger erstmal präventiv vor allem geschützt wird, sondern als Stoppschild für die Regierenden.
Ein anderer Blick
Aus einer ganz anderen Perspektive betrachtet, wäre solch ein Verbot nutzlos, oder zumindest weitaus weniger schnell aufgetreten, hätte sich nicht das Flashmobben als Mem viral durchs Internet verbreitet, sodass jede noch so unnütze und unausgegorene Idee als Flashmob betitelt wurde. Gäbe es dafür keinen Namen, so wären all die Aktionen nur ein loser Haufen von etwas was es laut Gesetz formal auch nicht mehr gibt.
Grober Unfug
nun heisst es Belästigung der Allgemeinheit
Und so etwas wird auch noch bestraft? Groben Unfug, Leute abfucken, zivilen Ungehorsam zeigen… kein Plan was für beliebige Titel man diesen Aktionen geben könnte, aber Flashmob hat bewirkt, das es nun etwas gibt, was wohl nach Killerspielen, das next big thing to project the hate onto wird.
lo-fi
Der Plan ist und bleibt irgendwas zu tun, jeder für sich, koordiniert, ohne Titel, ohne Nachvollziehbarkeit durch Protokoll in StudiVZ-Gruppen und vor allem ohne mich!
Denn am 8.8 findet zwischen 16 und 18 Uhr kein ……. statt und da wird auch nicht gepicknickt, also geht nicht hin! Niemand wird dort einen ….. veranstalten, es werden nur zufällig eine große Menge an kleinen Gruppen sich davor einfinden und ausprobieren, was es heisst, wenn etwas notfalls mit einer Allgemeinverfügung verboten und polizeilich aufgelöst wird.
Ja?
